Dieselskandal

Der Dieselskandal und die damit in Zusammenhang stehende Problematik der Fahrverbote, beispielsweise in Stuttgart und der Streit um Grenzwerte, ist mittlerweile in aller Munde.

Zudem wird die Liste der vom Abgasskandal betroffenen Hersteller und Fahrzeuge mit jedem Tag länger.

Neben dem VW-Konzern und seinen Marken Volkswagen, Audi, Skoda, Seat und Porsche, haben auch andere Hersteller illegale Abschalteinrichtungen an den Fahrzeugen verwendet.

So wurde beispielsweise für zahlreiche Fahrzeuge der Marke Mercedes-Benz bereits ein Rückruf durch das Kraftfahrt-Bundesamt angeordnet.

Aber auch Fahrzeuge des Herstellers BMW sind vom Abgasskandal betroffen.

Betroffen vom Abgasskandal sind mittlerweile Fahrzeuge folgender Hersteller:

  • Volkswagen
  • Audi
  • Seat
  • Skoda
  • Porsche
  • Mercedes-Benz
  • BMW
  • Opel

Unabhängig davon, ob Ihr Fahrzeug von einem offiziellen Rückruf des Kraftfahrt-Bundesamts betroffen ist, besteht also die Möglichkeit, dass es mit einer illegalen Abschalteinrichtung ausgestattet ist. Dies bedeutet für Sie als Fahrzeugbesitzer, dass Sie in diesem Fall Gewährleistungsansprüche gegen den Händler oder Ansprüche gegen den Hersteller des Fahrzeugs aufgrund vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung geltend machen können.

Dabei gibt es im Wesentlichen zwei Möglichkeiten, wie Sie Ihre Ansprüche geltend machen können:

  1. Rückabwicklung des Kaufvertrags und Rückgabe des Fahrzeugs an den Händler bzw. den Hersteller.
  2. Sie behalten Ihr Fahrzeug und machen anstatt der Rückabwicklung nur eine Wertminderung geltend.

Aber auch für diejenigen Fahrzeugbesitzer, deren Fahrzeug nicht unmittelbar vom Dieselskandal betroffen sind und welche ihr Fahrzeug über einen sogenannten Autokredit finanziert haben, gibt es noch die Möglichkeit, aufgrund fehlerhafter Widerrufsbelehrungen ihr Fahrzeug zurückzugeben. Dies nämlich dann, wenn ihr Kreditvertrag/ Darlehensvertrag mit einer sogenannten fehlerhaften Widerrufsbelehrung ausgestattet ist, aufgrund derer sie dann ihren Kreditvertrag auch noch lange nach Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist widerrufen können.

Wir beraten Sie gerne und klären Sie über Ihre rechtlichen Möglichkeiten auf.